Regelmäßiges Krafttraining

Regelmäßiges Krafttraining kann die Muskulatur erheblich verjüngen. Selbst alte Menschen können ihre Werte um Jahrzehnte verbessern.
Wenn Muskeln altern, schwinden sie nicht nur, dem Gewebe steht auch weniger Energie zur Verfügung. Grund dafür ist, dass mit den Jahren die Leistung der Mitochondrien abnimmt. Diese winzigen Zellorganellen funktionieren als winzige Kraftwerke, die den Zellen Energie zur Verfügung stellen.

In einem Versuch mit 25 gesunden, im Schnitt 70 Jahre alten Männern und Frauen konnten US-Wissenschaftler zeigen, dass dieser Verlust sich auch im Alter noch umkehren lässt. Dazu verglichen sie Muskelkraft und Mitochondrienfunktion ihrer Teilnehmer mit der von 26-jährigen Kontrollpersonen. Anhand von Gewebeproben ließ sich feststellen, dass die Mitochondrienfunktion mit dem Alter deutlich abnimmt. Das galt auch für die Muskelkraft: Zu Beginn der Studie erzielten die alten Probanden Leistungen, die um rund 60 Prozent unter der der jüngeren Vergleichsteilnehmer lagen.

Mehr Kraft, jüngere Muskeln

Nachdem die Senioren ein halbes Jahr lang im Fitnessstudio trainiert hatten, hatte sich das Bild geändert: Die Kraft der älteren Probanden hatte sich um 50 Prozent gesteigert und lag damit nur noch um rund 40 Prozent unter der der jungen Teilnehmer. Für diesen Effekt hatten sie zweimal wöchentlich für eine Stunde alle Muskelgruppen trainiert.

Noch erstaunter waren die Forscher jedoch, als sie herausfanden, dass sich die Mitochondrienleistung der Alten dem Niveau der Mittzwanziger anglichen hatte. „Mit regelmäßigem Training lassen sich Alterungsprozesse umkehren“, erklärt Studienleiter Simon Melow von University Medical Center in Hamilton, Ontario.

Geistige Fitness 3

Wohlbefinden an vorderster Stelle
Um geistig fit zu bleiben, ist es zunächst wichtig, die Freizeit stressfrei zu verbringen und sie sinnvoll zu nützen. Man sollte sich keinen Stress machen mit dem Gedanken, unbedingt geistig fit bleiben oder werden zu wollen. An der “Trainingseinheit” an sich sollte man Gefallen finden! Nur so kann eine geistige Ausgeglichenheit und eine seelische Gesundheit erreicht werden.

Pausen sind wichtig
Wenn man schon lange vor einer Aufgabe sitzt, sei es beruflich, schulisch oder privat, bemerkt man oftmals es selbst,  dass früher oder später die Konzentration nachlässt. An diesem Punkt ist das Einlegen einer Pause überaus wichtig! Ein Spaziergang an der frischen Luft oder die Ausübung einer Sportart kann da Wunder wirken. Das Gehirn benötigt Sauerstoff!

Ausgewogene Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung ist sehr wichtig: Der Genuss von genügend frischem Gemüse, Obst und ballaststoffreichen Vollkornprodukten fördert die Gedächtnisleistungen.  Die Aufnahme von genügend Flüssigkeit (mindestens 2 Liter pro Tag) sollte dabei nicht vernachlässigt werden.

Den Alltag genießen
Auch private Momente wie Freunde zu treffen, Musik zu hören oder ein gutes Buch zu lesen können das geistige Wohlbefinden steigern und für Ausgeglichenheit sorgen. Regelmäßige anregende Kommunikation mit interessanten Menschen beeinflusst die Lebensqualität positiv und trägt ebenso zur geistigen Fitness bei.

Geistige Fitness 2

Training fürs Gehirn
Ein gutes Gedächtnis ist nicht von der Intelligenz abhängig, sondern vom Training. Wie man auch beim Sport schnell aus der Puste geraten kann, wenn man selten trainiert, so kann auch ein untrainiertes Gehirn schnell überfordert sein. 10 Minuten tägliches Gehirntraining würde bereits genügen, um das Gedächtnis fit zu machen und fit zu erhalten. Vor jedem Training sollte man Entspannungsübungen durchführen, um den Kopf von jeglichen Gedanken frei zu machen.
Setzen Sie sich. Holen Sie tief Luft und schließen Sie die Augen. Lassen Sie alle anfallenden Gedanken einfach wieder verschwinden. Atmen Sie nochmals tief ein und aus und öffnen Sie wieder die Augen.

Es gibt verschiedenste Übungen, um das Gedächtnis zu trainieren. Ihre Geschwindigkeit können Sie schulen, indem Sie eine Zeitung oder Zeitschrift nehmen und sich daraus einen Artikel wählen.
Aus diesem Artikel suchen Sie sich nun einen Buchstaben aus, welchen Sie im ganzen Text so schnell als möglich anstreichen. Als nächstes wählen Sie ein Bild aus, auf welches Sie sich fünf bis zehn Sekunden lang konzentrieren. Anschließend decken Sie es ab und versuchen, sich an möglichst viele Details zu erinnern. Oder spielen Sie einfach mit Freunden das bekannte Spiel “Stadt, Land, Fluss”. Auch im Internet und in diversen Zeitschriften kann man verschiedenste Trainingsmethoden und -anleitungen finden. Geben Sie nicht auf!

Geistige Fitness 1

Unsere körperliche Kondition wird durch zu lange Ruhepausen geschwächt. Um Ausdauer, Muskelkraft und den Kreislauf in Schwung zu halten, bedarf es daher ständiger Bewegung. Genauso wie unser Körper benötigt aber auch unser Gehirn immer wieder “Trainingseinheiten” bzw. neue Anforderungen, um fit zu bleiben. Es muss trainiert werden, damit man sich auf einzelne Funktionen wie Merkfähigkeit, Erinnerungsvermögen und Konzentration verlassen kann.

Zukunftsvision


Europa liegt nicht im Trend  und hinkt hinterher: 95 Prozent der Werbegelder werden noch immer für die Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen investiert. Deshalb ist es höchste Zeit, auf die Generation 60 plus zu reagieren. Bereits im Jahr 2050 wird die Lebenserwartung bei Frauen auf 93 bzw. bei Männern auf 88 Jahre steigen. Damit werden die Best Ager bald die größte Bevölkerungsschicht ausmachen. Amerika und Japan haben das bereits erkannt und sind Europa um Längen voraus. In diesen Ländern wird seit 20 Jahren massiv Lobbying betrieben. Für die Altersgruppe der über 60-Jährigen werden innovative Produkte entwickelt, die auf das Notwendigste reduziert sind.

Fit bleiben

Esel vor den Karren spannen

Jeder von uns kann sein Leben um zehn Jahre verlängern. Dazu sollte er Geist und Körper regelmäßig trainieren.

Mit 30 geht es los…

Es ist nie zu früh, um mit dem gesunden Älterwerden anzufangen. Schon mit 30 bis 40 Jahren legen wir die Grundlagen dafür, wie es uns später geht. Unsere Gene sind nur zu 20 Prozent dafür verantwortlich, wie alt wir werden. Die restlichen 80 Prozent haben wir selber in der Hand.